Mit A.E.I.O.U., seiner bis in das Morgenland weltbekannten Signatur, versah Kaiser Friedrich der Dritte (1415–1493) zahlreiche Gebäude und auch persönliche Gegenstände wie Zahnersatz, Kaisertaschen und -kronen. Ein Historiker präsentierte einst gar 86 unterschiedliche Bedeutungen, wie den Hegenomieanspruch und die wohl bekannteste Deutung "Austria est imperare orbi universo!". Der Soziologe und Historiker Eugen Rosenstock-Huessy (1888–1973) bietet in seinem Werk "Die europäischen Revolutionen und der Charakter der Nationen" (1951) eine weitere Lesart an: Austria Europae Imago, Onus, Unio – Österreich gleichsam als Europas Spiegelbild, Belastung und Zwang zur Einigung. Neben der sinngefälligsten Interpretation "Alles Erdreich ist Österreich Untertan" hielten dem kritischen Geist noch andere sinngefällige Deutungen wie "Austria est imperio optime unita" und "Austria erit in orbe ultima" stand.
Quelle: Gilbert Weiss

soviel zu dem ursprung von A.E.I.O.U., welcher einen teilaspekt der "domschen vokalverschiebung" darstellt. die idee folgte aufgrund der weihnachtlichen auseinanderseztung mit einem frühwerk von ernst caramelle "öch könn jetzt nöt röden./i cnt tck rght now." erschienen in der edition copie.
die .ünstlerische arbeit selbst besteht aus drei aus büttenpapier errissenen visitenkarten im format 105 x 75 mm, welche sowohl hinten als auch vorne mit namen/label und stehsatz/zitat handbestempelt wurden. karte eins mit staphan dam und "jitzt ist mir illis klir oder schiiße tri". karte zwei mit stephen dem und "dos konnon soo so nocht mochon!" und karte drei mit dem stuphun dum, welcher dumm zu seien scheint, denn sein satz folgte dem fünften vokal, da auch nur fünf existieren, mit "suu wullun much summuln?". jede der drei vermeintlichen aus der form geratenen visitenkarten ist auf der rückseite unsigniert und nicht nummeriert, dadurch determiniert sich diese seite auch. weiters ist ein an die farbgebung des büttenpapiers herangekreideter rahmen mit falzmaß 200 x 200 mm, welcher als vitrine ausgeführt ist, zu verwenden. von den drei visitenkarten existieren ca. 50 stück. nummer eins 47 nummer zwei ebenfalls und nummer drei 56 stück aufgrund persönlichen dilettantismuses.

ausstellungspreis 21 euro, späterer verkaufspreis 490 euro inklusive rahmen.